Beachsoccer Entstehung

Jeder kennt das klassische Fußballspiel. Eine, davon abgeleitete, Form ist Beachsoccer. Hier wird Fußball am Sandstrand oder auf Sand gespielt. Ähnlich also, wie der bekannte Beachvolleyball. Beachsoccer ist eine noch relativ junge Sportart und auch erst seit 1998 gibt es auf internationaler Ebene eine Liga. Hier spielen auch ehemalige Profifußballer mit.

Entstanden ist diese Sportart an der Küste von Brasilien gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Zuerst spielten vor allem Seeleute am Strand mit Fußbällen, viele begeisterte Zuschauer entdeckten so schließlich nach und nach auch diesen Sport für sich. Heute gehört Beachsoccer in Brasilien zu einer sehr beliebten Freizeitbeschäftigung. Hier fand auch 1957 das erste Beachsoccer Turnier statt. 1995 fand hier auch die erste inoffizielle Weltmeisterschaft statt. Die USA entdeckte nach Brasilien sehr schnell diesen Sport für sich und nach uns nach folgen andere Länder der Welt.

Giancarlo Signorini war es, der 1992 die „Beach Soccer Company“ gründete und auch die „Pro Beach Soccer Series“ erfand. Seit ungefähr 1997 entdeckten auch Frankreich, England, Spanien und andere diese Sportart für sich. 1998 wurde die „ European Pro BeachLeague“ gegründet und der Durchbruch des Beachsoccer war auch in Europa damit geschafft.

Die Vereinigung „Beach Soccer World Wide“ (BSWW)ist verantwortlich für die Ausrichtung von Weltmeisterschaften und internationalen Turnieren. Die BSWW veranstaltet Spielserien in mehr als 60 Ländern und ist inzwischen auch von der FIFA anerkannt. So wurde dann im Jahr 2005 auch die erste „ FIFA Beachsoccer – Fußballweltmeisterschaft“ statt. Austragungsort war Brasilien genauer gesagt der Strand der Copacabana in Rio de Janeiro.

Beachsoccer gewinnt immer mehr Anhänger und bei den ausgetragenen Turnieren sind zahlreiche Zuschauer mit dabei, um ihre Mannschaft anzufeuern. Auch bilden sich immer mehr Vereine, auch in Deutschland, die diese Sportart aktiv betreiben und die Weiterentwicklung fördern. Noch sieht man Beachsoccer Turniere im Fernsehen eher selten, das könnte sich aber bald schon ändern.